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2017

22. bis 24. September 2017

Ort


Hotel Gasthof Restaurant Nöth
Morlesauerstrasse 6, 97762 Hammelburg – Morlesau
Telefon 09357 479

Organisation

Klaus und Claudia



Ruine Homburg bei Gössenheim. Christa und Roland sind dieses Jahr nicht dabei.


vor dem Gasthof Nöth in Morlesau. Ohne Elvira und Hubert, die schon am Vorabend abreisen mussten.

Es Geschichtle

von Edwin Griebel

Den Ort für das Semestertreffen 2017 hatten dieses Mal Klaus und Claudia ausgewählt. Was lag da näher als die Fränkische Saaleheimat wieder einmal zu beglücken und die Gunst der nahen Anreise für einige in den Heimatgefilden zurückgebliebenen Semestertreffler so angenehm wie möglich zu gestalten. Morlesau, wenige Kilometer Saale abwärts von Hammelburg gelegen, empfing uns mit der berühmten fränkischen Beschaulichkeit. Unser Gastgeber, der Gasthof Nöth, liegt direkt neben der gemächlich dahinfließenden Saale. Wer wollte hätte mit dem Kanu direkt anlegen können. Aber diese Chance wurde sowohl von der Bad Neustädter als auch Sälzer Crew ungenutzt liegen gelassen. Nur einer plagte sich über die Bergrücken des Saaletales und der Hammelburger Weinberge. Glücklich und ohne technische Panne erreichte er mit seinem M-Bike (M, wie Muskel) Morlesau. Alle anderen Semestertreffler bevorzugten ihre motorgetriebenen, wohltemperierten Stahl- und Aluminiumkarossen zur komfortablen Anreise.

Der erste gemeinsame Terrassentrunk führte alle schnell zur gewohnten Semestertreffen Willkommenswohlfühlatmosphäre zusammen. Routiniert ging die Zimmerbelegung von statten und schon lud das Abendessen in die gemütliche Gaststube ein. Gesättigt und mit vielen Geschichten und Erlebnissen endete der Freitagabend.

Der kühle herbstliche Samstagmorgen begrüßte uns mit Sonnenschein, auch wenn dieser in der Talsohle des Saaletales verspätet sicht- und spürbar wurde. Die Tagesbasis schuf das Frühstücksbuffet und der Aufbruch zur Tageswanderung folgte kurz danach. Klaus zeigte uns gleich mal per Auto Möglichkeiten für die kleinen Abenteuer des Alltags entlang der Fränkischen Saale. Mutig, wie wir dies täglich unter Beweis stellen, überquerten wir die Saale an der Roßmühle leicht angespannt und etwas nervös über die schwabbelige sich bewegende Schwimmbrücke. Weitere Autokilometer führten uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung oberhalb von Karsbach.

Gemütlich wurden die ersten Höhenmeter in Angriff genommen. Einige Semestertreffler/-innen nutzten spontan die Herbstkühle zur Reduzierung der eigenen körperlichen Temperatursteigerung, die uns der erste Anstieg schenkte. Kleine leichte Elektrolytcocktails auf so mancher Stirnfläche spiegelte die persönliche Herausforderung wieder. Der weitere Weg floss ruhiger dahin und ließ die mühseligen Anstrengungen schnell vergessen. Entspanntes Gehen öffnete den Raum für wegbegleitende Gespräche in vertrauter Runde.

Über das Ölgrund-Tal erreichten wir das erste Ziel die Burgruine Homburg über Gössenheim. Dort weckten die Mauerreste bei einigen Kletterspezialisten den Mut sich die Ruine mit ihren Herausforderungen zu eigen zu machen und ihre Klettertechnik auszukosten. Das mystische Umfeld der Burgruine und das warme Herbstlicht lockten die Fotospezialisten zu einer Fotosession. Natürlich lud die Umgebung zu einem ersten Fotoshooting für das erste Semestertreffen-Foto im romantischen Szenario der Burgruine ein. Dieses Procedere kennt inzwischen jeder und bedarf an dieser Stelle keiner weiteren Detaillierung. Hier nutzten wir die Chance die verlorenen Mineralien des ersten Anstiegs durch Obst in flüssiger Form eines bekömmlichen Quittendestillats auszugleichen. Der weitere Weg führte uns zur Weinschänke Schoppenfranz. Das Wetter eröffnete uns dort die Chance die Rast im Freien zu verbringen. Gekonnt nutzten wir die gastronomische Vielfalt um Durst und Magenknurren in einen wohlbefindlicheren körperlichen Zustand zu versetzen. Teilweise leicht beseelt ging es einige Zeit später auf den Rückweg zum Ausgangspunkt über Karsbach. Über eine geänderte Autoroute erreichten wir schnell unser Quartier in Morlesau. Ein bedeutendes sich wiederholendes Ritual beim Semestertreffen durfte zur Abrundung des Ganzen natürlich nicht fehlen. Dazu bot die Terrasse des Nöthschen Gasthofes beste Voraussetzungen und das Herbstwetter spielte mit. Schafkopf Time war angesagt. Und so flossen die Viertelstunden bis zum Abendessen schnell dahin. Keine Gedanken musste man/frau sich über den abendlichen Verlauf des Semestertreffens an diesem Samstagabend machen. Die Runde hatte sich wie immer glänzend gefunden und die Zeit verrann mit den Wanderkilometern im müden Muskelrucksack viel zu schnell.

Der Sonntagmorgen wurde dann nach dem rituellen Frühstück vom Abschlussfoto Spektakel abgerundet ehe die ersten sich verabschiedeten. Eine kleinere Gruppe lief sich die Morgenschwere bei einem gemütlichen Waldspaziergang bei Gräfendorf aus den müden Knochen. Vorbei am Baumhaushotel Seemühle lud der Tretstein Wasserfall noch einmal zu einer kleinen Fotosession ein bevor dann das gemeinsame Abschlussmittagessen im Landgasthof „Zum Stern“ in Obererthal rief.

Herzlichen Dank an Klaus und Claudia für Organisation des Semestertreffens 2017.


Letzte Änderung: 4.10.2018