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2008

31.10. bis 02.11.

Ort

Altenstein

Organisation

Walter und Elke


1. Gruppenbild am Samstag, da Sonja nicht bleiben konnte!


Traditionelles Gruppenbild am Sonntag

Es Geschichtle - Altenstein - typisch urfränkisch

von Edwin Griebel (wie immer ...)

Altenstein, mitten im wunderschönen fränkischen Land gelegen, lud zum Semestertreffen 2008 ein. Unsere Organisatoren Elke und Walter hatten das CVJM-Heim ausgesucht. Die Auffahrt auf den Fels von Altenstein nahmen die Semestertreffler wie immer sportlich. Manch einer lernte dabei gleich die verschiedenen Anfahrtswege kennen und fuhr in den Abendstunden, blind auf die elektronischen Anfahrtshilfen gehorchend, etwas um den weitaufragenden Fels von Altenstein herum bis dann doch das Ziel CVJM-Heim erreicht wurde.

Großes Hallo hier, freudiges Servus dort, herzliche Umarmungen und Wiedersehensszenen spiegelten sofort die Freitagabendsemestertrefflerfreude wider. Ja so stell ich mir das vor. Das Freitagabendzeremoniell mit dem Austausch der neuesten Neuigkeiten (News - für Denglischsprecher ?) braucht nicht näher beschrieben zu werden. Elke setzte erste Schnapsseligkeiten in Umlauf, die einfach mal zu uns gehören, um den Know-How-News-Anstieg am Abend unmittelbar verkraften zu können.

Der Samstagmorgen begrüßte uns mit einem ordentlichen Frühstück. Die CVJM-Heimleitung wusste, dass dies notwendig sein wird. Aber was war dies? Ein Bruch, ein ungeplante Prozessänderung, eine Störung im jährlichen Ablauf des Semestertreffens trat ein. Unruhe, Verwirrtheit, Unentschlossenheit. Was passiert denn hier eigentlich? Das Semestertrefflerfoto steht doch erst am Sonntagmorgen als Abschluss des Frühstücks an. Erstmalig war es erforderlich, da örtliches Sharing bei Menschen noch nicht möglich ist, das SEMESTERTREFFENABSCHLUSSFOTO vorzuziehen, um ja unbedingt die Samstagmorgenvollständigkeit im Bild festhalten zu können. Die einfache Erklärung: Heute darf sich Sonja noch auf eine Geburtstagsfeier freuen und will sich nicht undokumentiert aus dem Staub machen. Nun gut, dann also los. Inzwischen ist auch „Claudia von Salz“ eingetroffen, nicht alleine, nein, heute mit dem neuen Familienmitglied Leila (Hund von „Claudia von Salz“). Die Fotoapparate werden auf den Stativen aufgebaut, die Bildausschnitte gewählt, die Fernbedienungen scharf geschaltet während Uli schon längst alles in Serienfotos festhält. So ist er, so mögen wir ihn: Schnell, entschlossen, schlitzohrig.

Nach der Fotosession geht‘s los. Die Wanderschuhe geschnürt, der Rucksäcke aufgesetzt, die Hunde an die Leine, der Rest läuft alleine. Wohin soll‘s gehen? Egal, Elke und Walter sind bei uns. Da kann uns nichts passieren. Nach gut einer Stunde überrascht uns mitten im Wald ein Ster Holzbier. Der Morgendurst nach der langen Redenacht war wohl enorm. Walter kannte dies aus eigener Erfahrung. Schwungvoll wandern geht im fränkischen Bierland ausschließlich mit dem Grundnahrungsmittel Bier selbst. Das hohe „Walter-Frühschoppenbierwanderfachwissen“ kam mitten im Wald voll zur Geltung und linderte den Schmerz der durstigen Wanderredekehlen. Gestärkt mit dem wertvollen Vitamin-B-Gerstensaft ging es schwungvoll weiter hinein in die typisch fränkische Urlandschaft. Wellige Bodenschwünge, taufrisches Grün, wohl gelaunte Gesprächspartner, neue Informationen, launige Sprüche trugen dazu bei, die Wegstrecke kurzweilig erscheinen zu lassen. Uli, unser Datenexperte zeichnete still und leise den Wanderweg auf. Schaut mal auf die Daten für Google Earth. Bei der Benutzung von Google Earth bitte die Wandergeschwindigkeit für Normalgeher von 5 km/h einstellen, ansonsten droht Schwindelgefahr.

Schon von weitem war das Tagesziel in der typisch fränkischen Landschaft erkennbar und verschwand immer wieder hinter den sanften Hügeln. Hungrig und leicht erschöpft kam die Wanderschar wohlbehalten an. Freundlich empfing uns der weit geöffnete Marktplatz von Seßlach. Die stimmungsvolle Ruhe des Marktplatzes tat allen gut. So muss es wohl auch den vielen Wallfahrern auf dem Weg nach Vierzehnheiligen ergehen, wenn sie Seßlach zur Pause empfängt. Mit einem freundlichen Augenzwinkern lud uns der Rote Ochsen zur Einkehr ein. Mit Kellerbierdurst und Hunger auf Schäufele, Kloß mit Sauce und Sauerkraut und vielen weiteren köstlich urfränkischen Schmankerln nahmen wir die Erholungsmöglichkeit gerne an.

Gestärkt, etwas müde vom gehaltvollen Frankenmahl trat die Semestertrefflerwanderschar den Heimweg nach Altenstein an. Unterwegs durfte sich jeder noch einmal an der Walter-Waldbierstation mit dem Frankenmanna stärken. Froh und müde kam Altenstein immer näher.

Gut gelaunt und erholt traf man sich zum abendlichen Mahl im Gemeinschaftsraum des CVJM-Heimes. Zum gemütlichen Abend zogen sich die Semestertreffler zu allerlei Scherzen und stimmungsvoller Unterhaltung zurück. So manches geistreiche Tröpfchen machte seine Runde bis wohl in die Morgenstunden hinein.

Der kühle Sonntagmorgen nahte viel zu schnell. Schwer kamen die Semestertreffler aus den Federn. Nach dem Frühstück verlangte die Tradition doch noch das Abschlussfoto des Sonntagmorgens zu schießen. All der gebotene Aufwand, die Hektik der Aneinanderreihung in der Vielzahl der Fotoapparate auf dem Stativwald entschädigte die eng aneinander gerückten Semestertreffler für die morgendliche Mühe. Einige verabschiedeten sich danach Richtung Heimat mit lieben Grüßen und einem herzlichen Servus mit der Vorfreude auf das nächste Treffen.

Aber Halt! Dies sollte noch nicht der Abschluss für den Sonntag gewesen sein.

Elke und Walter organisierten für den Sonntagmorgen ein kulturelles Highlight, die Besichtigung der renovierten Burg Altenstein. Von hier stammt immerhin der preußische Kultusminister Karl Freiherr von Stein. Geschichtliches zum Nachlesen

Nach der sehr informativen umfassenden Besichtigung beendeten, wie konnte es anders sein, die Semestertreffler bei einem ausgezeichnetem Frankenmahl das Semestertreffen 2008. Elke und Walter macht weiter so und herzlichen Dank!

Informationen

Direkter Link zum Freizeitheim CVJM Altenstein

Ganz neu in diesem Jahr: unsere Wanderung am Samstag wurde mit einem GPS Logger aufgezeichnet. Einfach Dateien herunterladen und in Google Earth laden!!!
Die Messpunkte wurden im Abstand von 5 Sekunden aufgezeichnet!

Hinweg und Rückweg

Letzte Änderung: 14.06.2009